Heimatstube wieder geöffnet



Da ein Ende der Bauarbeiten am neuen Heimatmuseum Weyer noch nicht in Sicht ist, hat sich der Vorstand der Natur- & Heimatfreunde Weyer e.V. entschlossen, die „alte“ Heimatstube wieder in regelmäßigen Abständen zu öffnen

Nächster Öffnungstermin ist der 6. Juli 2014 von 14.00 bis 16.00 Uhr. Neben vielen Exponaten, die vor allem das dörfliche Leben in den letzten 100 Jahren zeigen, laden alte Bücher und Fotos zur Weyerer Geschichte zum Schmökern ein. Bei Fragen stehen die Helfer der Natur- & Heimatfreunde Weyer e.V. gerne zur Verfügung.

Die Heimatstube ist in der Regel am 1. Sonntag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Gruppenführungen sind in Absprache mit der Vorsitzenden der Natur- & Heimatfreunde e.V., Frau Monika Krieger, Tel. 06483-7230, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Natur- & Heimatfreunde Weyer e. V. gestärkt ins 51. Jahr


v.l.n.r.: Markus Pohl, Erika Laux, Simone Hepp, Monika Krieger, Annemarie Jung, Mario Gierden, Loni Baier, Lars Breuer, Susanne Steinmetz, Volker Bayer

Wir, die Natur- & Heimatfreunde Weyer e.V., gehen mit neuem Vorstand und neuer Arbeitsteilung gestärkt in die Zukunft. Am 24. Mai 2014 standen auf der regulären Jahreshauptversammlung die Neuwahlen des Vorstandes an. Doch bevor es soweit war, berichtete unser “alter“ Vorsitzende Volker Bayer noch ein letztes Mal über die geleisteten Aktivitäten des Vereins.

So wurden zwei Klassen der Villmarer Grundschule zum Thema “Schule früher“ die passenden Exponate in der Heimatstube, sowie die ehemalige “Waldschule“ in Weyer gezeigt, was für die Schüler sehr interessant war. Ferner gab es im Dezember 2013 wieder den beliebten Dorfadventskalender, dessen Reinerlös von über 730 Euro der Kirchengemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Jugendarbeit gespendet wurde. Schließlich halfen die Natur- und Heimatfreunde zusammen mit Mitgliedern des Fördervereins des Heimatmuseums Weyer bei der Pflege des jüdischen Friedhofs. Es wurden die überwucherten Grabsteine freigeschnitten, und durch die Zivilgemeinde Villmar das Eingangstor instand gesetzt.

Volker Bayer, der dem Verein seit über 13 Jahren vorstand, wie auch einige andere Vorstandsmitglieder hatten vor einiger Zeit aufgrund ihrer Arbeitsbelastung ihren Rückzug angekündigt. Aus diesem Anlass wurden alle Mitglieder zur Zukunft, zu den Zielen und der Möglichkeit, sich selbst im Verein einzubringen, befragt. Dabei kam heraus, dass der Verein einen großen Rückhalt in der Bevölkerung genießt, und dass der Vorstand in Zukunft durch kleine eigenständige Arbeitsgruppen entlastet werden kann. Bei einer Begehung am Lehrpfad konnten noch vor der Jahreshauptversammlung die ersten fünf Gruppen für die Außenarbeiten in der Gemarkung gebildet werden.

Derart vorbereitet und mit der Zukunft im Rücken wurden die Vorstandswahlen eine kurzweilige Veranstaltung, bei der nicht nur mit Monika Krieger eine neue Vorsitzende, sondern für alle Posten auch Stellvertreter und weitere Beisitzer gefunden wurden. Dabei ist besonders erfreulich, dass die fünf neuen Vorstände nicht nur selbst mitten im Leben stehen, sondern auch der Verantwortung für das Gemeinwohl eine zentrale Bedeutung einräumen. Die Natur- & Heimatfreunde Weyer e.V. wünschen den alten wie den neuen Vorstandsmitgliedern viel Spaß und Ausdauer für ihre Aufgabe, und dass sie in ihrem Engagement für die Allgemeinheit vielen ein Vorbild sein mögen.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Monika Krieger (1. Vorsitzende), Lars Breuer (2. Vorsitzender), Simone Hepp (Kassiererin), Mario Gierden (Vertreter), Ute Heyder (Schriftführerin), Susanne Steinmetz (Vertreterin), Beisitzer: Erika Laux, Loni Baier, Annemarie Jung (Heimatgeschichte, Heimatstube), Volker Bayer (Heimatgeschichte, Römer, Bergbau), Markus Pohl (Bauunterhaltung).

Weißstorchsichtungen in unserer Gemarkung



Das Bild oben enstand am 27.05.in der Flur "Am Weißenstein", das Bild rechts 2011 bei der Baumannsmühle zwischen Münster und Wolfenhausen.
Beide Bilder von Volker Bayer.

Nachdem in den vergangenen Jahren (seit2011) mehrfach Sichtung des Schwarzstorch (Ciconia nigra) in unserer Gemarkung gemacht wurden, sind in diesem Jahr, auch außerhalb der Zugzeit, mehrfach Sichtungen des Weißstorch (Ciconia ciconia) uns gemeldet worden. Das Bild links entstand am 27.05. in der Flur „Am Weißenstein“. Sollten auch sie interessante Naturbeobachtungen in unserer Gemarkung machen, wären wir Ihnen für eine Meldung an uns dankbar. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Volker Bayer (volker@vcbayer.de).

Mitgliederbefragung

Die Veranstaltungen der Natur- & Heimatfreunde wie z.B. Begehungen im Dorf und der Gemarkung, Fotowettbewerbe und die Adventsfenster erfreuen sich regen Zuspruchs. Andere Einrichtungen der N&H wie der Lehrpfad, die Ruhebänke oder auch die Nistkästen scheinen irgendwie immer schon da gewesen zu sein.

Beiden – den Veranstaltungen wie den Einrichtungen – ist gemein, dass sie einiges an Arbeit mit sich bringen, die oft nicht gesehen wird und in letzter Zeit den Vorstand überlastet hat. Um auch zukünftig die genannten Angebote des Vereins mit Leben zu füllen, haben wir unter allen Mitgliedern eine Befragung zu den Schwerpunkten des Vereins und einer möglichen Beteiligung der Mitglieder durchgeführt. Das Ergebnis wollen wir im Folgenden kurz vorstellen:

Im zweiten Teil haben wir diese mögliche Mitarbeit anhand von 5 Arbeitsgruppen hinterfragt. Als Ergebnis haben sich zwischen 9 und 20 Mitstreiter für die folgenden Arbeitsgruppe gefunden:

1. Natur- und Geschichtslehrpfad

2. Naturpflege und Naherholung

3. Adventsfenster

4. Heimatstube / Heimatmuseum

5. Heimatgeschichte

->

->

->

->

->

15 Zusagen

20 Zusagen

9 Zusagen

11 Zusagen

12 Zusagen


Es gilt nun, diese Gruppen mit Leben zu füllen.

Förderverein Heimatmuseum Weyer e.V.
Der jüdische Friedhof in Weyer
Gemeinde und Vereinsmitglieder arbeiten Hand in Hand
Von Gertrud Brendgen

Der jüdische Friedhof in Villmar Weyer ist ein Kulturerbe, das höchste Beachtung verdient aber auch Verantwortung mit sich bringt.

Wenn man von Oberbrechen kommend das Weyerer Ortsschild passiert, kann man ihn schon sehen: Man muss lediglich den Blick etwas nach rechts und ein Stück nach oben wenden, der markante, über 15 Meter in die Höhe ragende Lebensbaum hilft beim Entdecken. Mit 58 Grabsteinen, der älteste von 1841 der jüngste von 1934*, ist er der größte erhaltene jüdische Friedhof im Marktflecken Villmar.

„Die jüdischen Friedhöfe in Hessen sind vor allem aus geschichtlichen, aber auch aus künstlerischen Gründen Kulturdenkmäler im Sinne des hessischen Denkmalschutzgesetzes. Sie müssen bewahrt und geschützt werden. An ihrer Erhaltung als in die Landschaft eingefügte Gesamtheit und ihrer Pflege besteht ein besonderes öffentliches Interesse.“
Dieser Passus stammt aus den Richtlinien für die Sicherung und Betreuung der jüdischen Friedhöfe in Hessen. In diesen Richtlinien ist auch festgehalten, dass alle Kommunen jährlich einen Geldbetrag zur Pflege, vor allem zum Mähen des Grases, der jüdischen Friedhöfe erhalten.

Vor einiger Zeit entdeckte Monika Krieger, Vorsitzende des Fördervereins Heimatmuseum Weyer, dass die Tür zum Friedhof nicht mehr abschließbar war. Der Betonblock, der die Schließvorrichtung hält, saß nicht mehr am richtigen Platz. Diesen Umstand nahmen die Mitglieder des Vereins zum Anlass, mit Christa Pullmann von der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Limburg und Mitgliedern der „Natur- & Heimatfreunde Weyer“ den Friedhof in Augenschein zu nehmen. Dabei fiel auf, dass einige Grabsteine am Rand des Friedhofes von Hecken überwuchert waren und die meisten Grabeinfassungen im Grasbewuchs verschwunden sind. Die Mitglieder beider Vereine erklärten sich spontan bereit, die Grabsteine wieder freizuschneiden. Was die Grabeinfassungen betrifft entstand bei der Begehung die Idee, diese Arbeiten gemeinsam mit der Jugendpflege vielleicht im Rahmen einer Ferienfreizeit anzugehen. Frau Pullmann zeigte sich sehr angetan von dieser Idee und konnte auch gleich Beispiele nennen, wo ähnliche Aktionen bereits sehr erfolgreich abgelaufen sind.


Von links nach rechts:
Monika Krieger und Ute Heyder vom Förderverein Heimatmuseum Weyer, Christa Pullmann (Christlich-Jüdische Gesellschaft Limburg), Volker Bayer von den Natur- & Heimatfreunden.

Da das einfache Zurückschneiden der Sträucher rund um die Steine nur als vorläufige Maßnahme angesehen wurde, und die Vereinsmitglieder auch die defekte Eingangspforte nicht selbst hätten reparieren können, traf man sich noch einmal mit Fabian Buchhofer vom Bauamt Villmar. Auch bei diesem Termin gab eine Idee die andere. Nachdem Buchhofer darauf aufmerksam gemacht wurde, dass einer der Grabsteine einen großen Riss aufweist und dringend vor Regen geschützt werden müsste, informierte er, dass es für solcherlei Steinmetz-Arbeiten speziell auf jüdischen Friedhöfen einen Spezialisten gibt und erklärte sich bereit, den Kontakt herzustellen. Weiter wurde verabredet, dass der Verein erst mal die Gräber freischneidet und der Bauhof dann im Oktober einen kompletten Rückschnitt der Hecke vornimmt. Schon wenige Tage später trafen sich die Mitglieder der Vereine zum Heckenschneiden, in der Zwischenzeit hatte der Bauhof die Eingangstür auch schon repariert und auch den stellenweise herunter getretenen Zaun wieder befestigt.
Wenn es nach den Mitgliedern der Vereine geht, soll schon bald an der Eingangstür zum Friedhof ein Schild aufgestellt werden, das über das Judentum in Weyer und Umgebung informieren soll. Eine schöne Idee, die diesem Denkmal und seiner Wahrnehmung in der Öffentlichkeit gerecht wird.


Schon vom Ortseingang aus sichtbar: Der große Lebensbaum „markiert“ den jüdischen Friedhof

Die Fotos zeigen Grabsteine vor und nach dem Sträucherschneiden durch die Vereinsmitglieder.


Dorfadventskalender
Adventsfenster 2013

Auch in diesem Jahr werden die Natur- und Heimatfreunde Weyer wieder einen Dorfadventskalender vorstellen. Vierundzwanzig Familien und Gruppen sind mit großem Eifer dabei, diesen Adventskalender vorzubereiten und mit zu gestalten.

Alle Bürger, ob groß oder klein, sind eingeladen , sich in vorweihnachtliche Stimmung versetzen zu lassen und dies soll als Gemeinschaftsereignis erlebt werden, jeden Abend an einem anderen Haus und in einer anderen Straße.

Über zahlreiche Zuschauer freuen sich die Mitwirkenden des Dorf-Adventskalenders.





JHV „Förderverein Heimatmuseum Weyer e.V.“







Am Sonntag den 24.11. konnte der „Förderverein Heimatmuseum Weyer e.V.“ mit 20 Mitgliedern fast 2/3 (!) seiner Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung begrüßen. Bei den anstehenden Wahlen wurde der bisherige Vorstand aus Monika Krieger (Vorsitzende), Gertrud Brendgen (Kassiererin) und David Heitmeyer (Schriftführer) bestätigt und mit Ute Heyder und Arnold Schuber um 2 Beisitzer erweitert. Es wurde diskutiert, sich bei der Förderung des Heimatmuseums zunächst um die erforderliche Fluchttreppe zu kümmern. Hierfür sollen durch den Verein neben neuen Mitgliedern auch Spender und Fördermittel aufgetan werden.

Direkt im Anschluss folgte ein sehr interessanter und ausführlicher Vortrag über das Rhein-Main-Gebiet zur Römerzeit, zu dem zahlreiche weitere Gäste begrüßt werden konnten. Dr. Markus Scholz vom Römisch-Germanischen-Zentralmuseum aus Mainz, der auch Mitglied im Förderverein ist, nahm seine Zuhörer mit in dieses damalige Randgebiet des Römischen Imperiums, das in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung eine wechselvolle Geschichte erlebte, und ordnete dabei auch die neuesten römischen Funde aus Limburg-Eschhofen und der Alteburg bei Weyer zeitlich und von ihrer Bedeutung her ein. Erfreut war er über die mit 52 Besuchern große Resonanz, die er auch in Mainz kaum überbieten könne. Dieses Interesse sei eine gute Grundlage für einen geschichtsorientierten Förderverein und die Bewahrung unser aller Kulturerbe.





Jahreskalender 2014
mit den Bildern des Fotowettbewerbes „Unser Weyer“

ab sofort erhältlich.

Preis: 10,- Euro

Der Himmel ist blau, das Wetter ist schön,
Herr Lehrer wir wollen in die Waldschule gehen.






Waldschule in der Hasel 1932 - 1937
An heißen Sommertagen wurde hier im kühlen Waldesschatten unterrichtet.

„Schule früher“ war Thema in den 3. Klassen an der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Villmar. Die Kinder sollten die Großeltern fragen wie es früher in der Schule war und so kam es, dass ein Mädchen aus Weyer berichtete: „Meine Uroma war in der Waldschule.“

„Waldschule, was ist das denn?“

Dies fragten sich nicht nur die Schüler sondern auch die Lehrerinnen und so war schnell die Idee geboren auf Spurensuche zu gehen.

Am 14. November besuchten uns daher die Schüler mit ihren Lehrerinnen in der Heimatstube. Während die eine Klasse von Gertrud Friedrich, Erika Laux und Loni Baier einiges über den Unterricht und die Schule früher erfuhren, machte sich die andere Klasse unter der Führung von Volker Bayer auf die Suche nach der Waldschule. Nachdem der Platz, wo früher bei schönem Wetter der Unterricht stattfand, genauestens in Augenschein genommen worden war und man nebenbei noch einiges über den heimischen Bergbau erfahren hatte, machte man sich auf den Rückweg, um die Gruppen zu wechseln.

Bleibt nur noch anzumerken, dass dieser Tag für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war, und so mancher Schüler trug einen selbst gesammelten „Silberschatz“ im Rucksack nach Hause.

Platz 1:


Platz 2:


Platz 3:


Platz 4:


Platz 5:


Platz 6:


Platz 7:

Auswertung des
Fotowettbewerbes „Unser Weyer“


Die Besucher unseres Jubiläums am 08.09.2013 haben die 84 eingereichten Bilder eifrig bewertet und die Bewertungsbogen zur Ausstellung der Bilder des Fotowettbewerbes „Unser Weyer“ sind nun ausgewertet.

Folgende Bilder haben sich platziert und werden für den Jahreskalender 2014 verwendet:


Platz 1.    Bild-Nr. 83.
eingereicht von: Stefan Hofmann - Bad Camberg-Oberselters

Platz 2.    Bild-Nr. 30.
eingereicht von: Lydia Aumüller - Villmar

Platz 3.    Bild-Nr. 77.
eingereicht von: Patrick Kuzca - Villmar-Aumenau

Platz 4.    Bild-Nr. 66.
eingereicht von: Stefan Hofmann - Bad Camberg-Oberselters

Platz 5.    Bild-Nr. 58.
eingereicht von: Patrick Kuzca - Villmar-Aumenau

Platz 6.    Bild-Nr. 07.
eingereicht von: Bianka Kahlheber - Villmar-Weyer

Platz 7.    Bild-Nr. 41.
eingereicht von: Arnold Schuber - Villmar-Weyer

Platz 8.    Bild-Nr. 01.
eingereicht von: Patrick Kuzca - Villmar-Aumenau

Platz 9.    Bild-Nr. 45.
eingereicht von: Stefan Hofmann - Bad Camberg-Oberselters

Gemeinsam auf Platz 10 liegen

Platz 10.  Bild-Nr. 22.  
eingereicht von: Bianka Kahlheber - Villmar-Weyer

Platz 10.  Bild-Nr. 25.  
eingereicht von: Patrick Nickolay - Villmar-Weyer

Platz 12.  Bild-Nr. 76.  
eingereicht von: Patrick Nickolay - Villmar-Weyer

Gemeinsam auf Platz 13 liegen

Platz 13.  Bild-Nr. 06.  
eingereicht von: Arnold Schuber - Villmar-Weyer

Platz 13.  Bild-Nr. 84.  
eingereicht von: Bianka Kahlheber - Villmar-Weyer


Alle eingereichten Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie



Platz 8:


Jubiläumsfeier der Natur- & Heimatfreunde Weyer e.V.









Am Sonntag den 08. September konnten wir unser 50-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Um es kurz zu machen: es war ein schönes und würdiges Fest. Trotz herbstlichen Wetters konnten wir weit über 150 Besucher in der Weyrer Volkshalle begrüßen.

Volker Bayer hatte als 1. Vorsitzender die Vereinsgeschichte zusammengefasst, aber auch einen Ausblick auf aktuelle und zukünftige Aufgaben und Wünsche des Vereins gegeben. Eine Ausstellung mit vielen Fotos und Zeitungsausschnitten, bereichert durch Exponate aus der Heimatstube, zeigte zudem anschaulich die Entwicklung der letzten 50 Jahre. Durch die Vielfalt der Tätigkeiten wurde hier – und das gilt für alle Ortsvereine – die gesellschaftliche Bedeutung des Vereinswesens deutlich. In diesem Zusammenhang war es uns und Herrn Bürgermeister Lenz eine besondere Freude, auch einige Mitglieder für ihre 50-jährige treue Mitgliedschaft ehren zu können.

Des Weiteren herrschte großer Andrang an den 84 Bildern des Fotowettbewerbes „Unser Weyer“. Das Dutzend mit der höchsten Bewertung wird es als Kalender 2014 geben. Die „Golden Tamoures“ spielten auf und sorgten für gute Stimmung in der Halle. Und spannend und lustig ging‘s zu bei der Tombola mit vielen tollen Preisen bis hin zu historischen Luftaufnahmen und Panoramabildern von Weyer.

Es bleibt uns noch, danke zu sagen. Danke allen Besuchern, dass unsere Vorbereitungen nicht umsonst war. Danke Herrn Bürgermeister Lenz sowie den Vertretern der Ortsvereine und befreundeter Vereine für Ihre guten Wünsche und großzügigen Spenden, die uns ermutigen und uns helfen, unsere Arbeit auch in Zukunft fortzusetzen. Und danke allen Helfern, die oft nicht wahrgenommen werden und doch dieses Fest erst möglich gemacht haben.

Natur- und Heimatkundlicher Lehrpfad Weyer
Pflege- und Reparaturarbeiten stehen an.



In den letzten Tagen und Wochen, konnte man wieder unsere Helfer entlang des Lehrpfades sehen. So wurde in der Schutzhütte am „Wasenschlag“ die mutwillig zerstörte Rückenlehne der Bank erneuert, einige Dächer der Informationsschilder erneuert oder repariert und die Ruhebänke neu gestrichen. An einigen Tafeln musste ein Freischnitt vorgenommen werden und die Dächer und Rahmen neu gestrichen werden.

Aber es stehen noch reichlich Arbeiten an, so muss das Dach der Schutzhütte repariert werden. Hier wurden wieder viele Schieferplatten mutwillig abgeschlagen.

Wer uns bei den Arbeiten unterstützen möchte, sollte sich bei Gilbert Hepp melden.

















Neues Logo für unseren Verein!








Der Vorstand der Natur– & Heimatfreunde Weyer beschloss in einer seiner letzten Sitzungen, ab sofort ein neues Vereinslogo zu tragen.
Nach dem unser altes Logo etwas in die Jahre gekommen ist, wollten wir in unserem Jubiläumsjahr ein neues Logo präsentieren.
Das neue Logo zeigt auf einem grünen Hintergrund den Vereinsnamen in gelber Schrift.
Als weitere Elemente sind in dem neuen Logo oben links der Schwalbenschwanz (Papilio machaon), und unten rechts ein Augustus-Denar eingefügt.
Der Schwalbenschwanz ist einer der schönsten Schmetterlinge bei uns und steht in unserem Logo als Symbol für die Natur.
Der Denar von Augustus, welcher zwischen 2 v. und 4 n. Chr. in Lyon geprägt wurde, wurde bereits 2 mal in der Weyrer Gemarkung gefunden.
Diese römische Münze soll den Begriff Heimat in unserem Namen, und unsere heimatgeschichtliche Tätigkeiten symbolisieren.


Das Ende unserer Gerätehütte

Nach über 40 Jahren musste nun unsere Gerätehütte in den Wingerte abgerissen werden. Der im „Landschaftsbild störende“ und „illegale Bau“ im Außenbereich mit den Abmessungen von L / B / H = 3,00 / 3,00 / 2,20 m war einigen Kreisbehörden ein Dorn im Auge.
In der fast eingewachsenen Hütte waren Mähmaschinen und weitere Gerätschaften von unserem Verein untergebracht. Nach dem wir die Hütte geräumt hatten, wurde mit Unterstützung des Gemeindebauhofes diese abgerissen.

Richtig verrückt wird diese Geschichte erst, wenn man hört, dass das Fundament, das noch älter als die Hütte ist, stehen bleiben kann.







Dem heimischen Bergbau auf der Spur
Gruppe der Natur- & Heimatfreunde auf Erkundungstour




Die Gemarkung von Weyer wird von 32 Bergwerksfeldern überdeckt, von denen 24 auf Eisenerz, 5 auf Dachschiefer und je eins auf Ton und auf Buntmetalle verliehen sind. Jedoch wurde nur in 17 Feldern nachhaltiger Bergbau betrieben.
Da aber der heimische Bergbau nunmehr seit mehr als 100 Jahren ruht, geht die Erinnerung daran immer mehr verloren.
Nun hat sich eine kleine Gruppe der Natur- & Heimatfreunde zum Ziel gesetzt die Spuren des Bergbaues zu erfassen und zu dokumentieren.
So machte sich am 3. Juli diese Gruppe auf den Weg, um sich mit einer Begehung eines alten Schieferstollens auf die zukünftige Arbeit einzustimmen.


Fotowettbewerb "Unser Weyer" beendet
84 Bilder wurden eingereicht - Austellung auf unserem Jubiläumsfest am 08.09.





Insgesamt wurden 84 Bilder bei uns eingereicht. Ein Bild schöner wie das andere. Alle Bilder werden wir Ihnen auf unserem Jubiläumsfest am 08.09. in der Volkshalle zeigen. Hier haben Sie die Möglichkeit ihr 12 Lieblingsbilder zu bestimmen.
Die 12 am höchsten bewerteten Bilder von Weyer bilden dann die Motive für einen Jahreskalender 2014.

Ein besonderer Dank gilt schon heute Herrn Patrick Kucza, der ein Panoramabild von Weyer eingereicht hat, welches Bestandteil unseres Seitenkopfes ist.


Gräber der Urnenfelderzeit, Bergbau und Römerlager
Grenzbegehung brachte reichlich Information über die heimische Geschichte.















Wie in alten Zeiten "auf Schusters Rappen" haben sich am 16. Juni ca. 45 Teilnehmer, darunter Bürgermeister Arnold Richard Lenz und Altbürgermeister Hermann Hepp, bei strahlendem Sonnenschein aufgemacht, die Gemarkungsgrenzen von Weyer zu erkunden. An verschiedenen Stationen wurde durch unserem Vorsitzenden Volker Bayer einiges über die Heimatgeschichte vermittelt. Vom Eisenerz-, Schiefer- bis hin zum Bleisilberbergbau wurden die Spuren in der Gemarkung erläutert. Frühgeschichtliches gab es im "Landgraben" über die Gräberfunde der Urnenfelderzeit.
Nach der ersten Verpflegungsstation auf der "Alten Heerstraße", wo unsere Helfer die Teilnehmer mit einem kleinen Imbiss und Getränken bestens versorgten, gab es "Geschichte zum Anfassen". Mit einigen Bodenfunden von der Frühgeschichte bis in die Neuzeit aus unmittelbarer Nähe der "Alten Heerstraße", die jeder mal in die Hand nehmen konnte, sollten die Teilnehmer Geschichte "begreifen".
An der Guckelmühle, in unmittelbarer Nähe zur Wüstung Bruchhausen, gab es Erläuterungen zu den 4 Wüstungen im Laubustal, welche im Mittelalter zu Pestzeiten brach fielen und die heute aus Landschaft und kollektiver Erinnerung fast gänzlich verschwunden sind.
Nach einer zweiten Verpflegungsstation gab es gegen Ende der Wanderung umfangreiche Informationen zum Römerkastell "Alteburg" und den damit verbundenen Grabungen sowie abschließend und passend zur Nachmittagshitze einige Hinweise zur Wasserversorgung von Weyer.
Die Begehung fand nach ca. 13 km am schattigen Waldspielplatz am Weilersberg bei Gegrilltem und kühlen Getränken ihren gelungen Abschluss. Und manch einer wird sich in Erinnerung gerufen haben wie das früher war, als weite Strecken zu Fuß und zu jeder Jahreszeit, aber ohne den heutigen Service, noch alltäglich waren.
Da die Grenzbegehung, als auch die Dorfbegehungen bei der Bevölkerung großen Anklang fanden, werden Themenwanderungen zu Natur und Geschichte fest in das zukünftige Jahresprogramm der Natur- & Heimatfreunde aufgenommen.


Einsendeschluß bis 30.06.2013 verlängert
Fotowettbewerb: "Unser Weyer"






Wir suchen Ihre schönsten Bilder von Weyer. Ob Ortsansichten, Straßenzüge oder Plätze, ob Ihr liebster Platz in der Gemarkung oder eine Naturaufnahme, ob altes oder neues Bild, egal. Wir möchten aus Ihren Bildern eine Kleine Fotoausstellung machen, wo jeder Besucher sich seine Lieblingsmotive aussuchen kann. Die 12 beliebtesten Bilder von Weyer bilden dann die Motive für einen Jahreskalender 2014.

Die Bilder können als Normalbild oder in digitaler Form eingereicht werden. Neben dem Namen des Bildinhabers sollte das Motiv (kurze Beschreibung), das Aufnahmedatum und der Aufnahmestandort, soweit möglich, angegeben werden.

Die Bilder bitte bei Gilbert Hepp, Waldstr. 7, oder bei Volker Bayer, Kirchfeldstr. 10, abgeben. Bilder in Digitaler Form an Volker@vcbayer.de mit dem Betreff „Unser Weyer"


Ortsbegehung: Weyer früher und heute!






Unter dem Motto „Weyer früher und heute“ machten sich an 3 Terminen (14.04., 21.04. + 02.06.) zahlreiche interessierte Teilnehmer auf den Weg, ihren Heimatort zu erkunden. Anhand alter Bilder und Karten erläuterten wir den Besuchern bei strahlendem Sonnenschein alte Straßenführungen, den alten Bachlauf und bauliche Veränderungen im Ort. Viel Spaß hatten die Teilnehmer bei der Suche nach den „10 alten Brücken und dem Brückelchen“.
Auch Spuren des Bergbaus konnten im Dorf gezeigt und erläutert werden und das ein oder andere Baudenkmal wurde bei der Begehung erklärt.

Nach dem zweistündigen Rundgang freuten sich die Teilnehmer auf eine Erfrischung im Vereinsraum der Volkshalle. Hier wurden bei Kaffee und Kuchen die einzelnen Stationen noch einmal mit dem Beamer gezeigt und weitere Fragen der Teilnehmer beantwortet.